Neubauimmobilien als Sachwert-Investition – Grundbuch statt Sparbuch

 

Wir leben in aufregenden Zeiten. Die Welt wandelt sich, jeden Tag ein Stück mehr und es gibt so viel zu erleben. Klar ist aber auch, dass viele solcher Erlebnisse erstmal finanziert werden müssen, dafür gehen wir jede Woche engagiert arbeiten. Der Mensch strebt schon seit jeher nach Sicherheit, natürlich auch, wenn es um die Anlage seines eben erwähnten hart verdienten Geldes geht. In den letzten Jahren kristallisierte sich dabei eine besonders lohnende Alternative heraus – die Investition in neu errichtete Immobilien.

 

Viele Jahre lang ging der erste Weg der Leute, die ihr Vermögen gut anlegen wollten, direkt zur Bank ihres Vertrauens. Doch in letzter Zeit ergaben sich diverse Gründe, die gegen diese Art der Kapitalanlage sprechen:

 

Erster Punkt – Niedrigzinspolitik. Man schafft sein Geld zur Bank, stellt es quasi anderen (z.B. Kreditnehmern) zur Verfügung und erhält prinzipiell so gut wie null Gegenleistungen dafür. Im Gegenteil. Die teilweise schon in Negativzinspolitik umgeschlagene Taktik der EZB führt zu höheren Gebühren für uns Bankkunden. Zu erwähnen ist darüber hinaus, dass Berechnungen der DZ-Bank aus dem Frühjahr 2019 zufolge, die Sparer in Deutschland in den letzten zehn Jahren 648 Milliarden Euro an Zinseinbußen hinnehmen mussten. Das hat zur Folge, dass sich die Kunden verstärkt nach Baufinanzierungen erkundigen oder mehr Geld in Investmentfonds anlegen wollen.

 

Zweiter Punkt – Sicherheit. Schwankende Kapitalmärkte und die wirtschaftlichen Schieflagen einiger EU-Staaten machen die Sicherheit zu einem wichtigen Auswahlkriterium bei Geldanlagen. Bei den meisten Banken in Deutschland sind die Einlagen der Kunden im Rahmen der Einlagensicherung zwar fast unbegrenzt geschützt, rechtlich verfolgen können Anleger ihre Entschädigungsansprüche allerdings nur bis 100.000 Euro. Alles darüber hinaus ist gesetzlich nicht zugesichert.

 

„Das Geld auf ihrem Konto, das gehört nicht Ihnen, das gehört der Bank. […] Sie als Sparer haben der Bank lediglich einen sehr günstigen Kredit gegeben.“, so Bestseller-Autor und Mitbegründer einer Honorarberatung Marc Friedrich. Diese Aussage verdeutlicht, dass sie sich durchaus in ein gewisses Risiko begeben, sollten Sie eine höhere Summe bei einer Bank parken wollen.

 

Dem gegenüber steht die Investition in Sachgüter als krisensicherere Alternative. Bekannt ist, dass beispielsweise gerne in Gold investiert wird. Jedoch ist dieses meist nur teuer aufzubewahren, es birgt ein gewisses Währungsrisiko, da Gold in US-Dollar gehandelt wird und es bringt an sich weder Zinsen noch Dividenden, sondern lebt ausschließlich vom stark schwankenden Goldkurs.

 

Nicht von der Hand zu weisen sind allerdings solche Aspekte wie die Krisen- und Handfestigkeit dieser Geldanlage sowie der Fakt, dass Gold nicht wie Papiergeld beliebig vervielfacht werden kann. Aufgrund dieser Begrenzung und der relativ hohen Nachfrage, entsteht ein enormer Goldpreis.

 

All diese Vorteile sprechen allerdings auch für die Investition in Immobilien, dazu kommen weitere erwähnenswerte Argumente:

 

Zunächst fällt eine Parallele zum Gold auf. Der Wohnraum und somit die Immobilien sind nur endlich vorhanden. Gerade in Großstädten wie Dresden oder auch Leipzig wird der Wohnraum immer knapper, doch die Magnetwirkung dieser Metropolregionen zieht immer mehr Menschen an, vor allem junge Studenten, die schließlich irgendwo wohnen müssen. Natürlich sind somit eine Wertstabilität bzw. eine Wertsteigerung die logische Folge.

 

Experten sind sich einig, dass die sogenannten Neubauimmobilien besonders attraktiv für investitionsfreudige Menschen sind. Schon im Namen steckt einer der größten Vorteile. Es wird alles neu gebaut. Einerseits ist es sehr angenehm, dass nach einem Neubau für längere Zeit keine aufwendige Sanierung notwendig ist, was einiges an Kosten spart.

 

Zusätzlich befinden sich die technische Anlagen, Bauteile und Baustoffe auf aktuellstem und modernstem Stand. Das bezieht sich auf die baulichen Besonderheiten, die heutzutage schon fast zum Standard geworden sind, aber sich in älteren Gebäuden meist nur aufwendig und äußerst kostenintensiv mit einbauen lassen:

 

Stichwort Personenaufzug. Menschen im höheren Alter schätzen ihn aufgrund der geminderten Anstrengung besonders, aber auch junge Familien genießen es, ihre schweren Einkäufe nicht 5 Stockwerke nach oben tragen zu müssen.

 

Stichwort Tiefgarage. Besonders in der boomenden Goethe-Stadt Leipzig ist die Parkplatzsuche meist äußerst lästig. Hierbei bieten sich die Parkmöglichkeiten in einer Tiefgarage perfekt an, um den ganzen Strapazen zu entgehen.

 

Stichwort Barrierefreiheit. Menschen, die zum Beispiel an einen Rollstuhl gebunden sind, haben oftmals in Bestands- oder denkmalgeschützten Immobilien Probleme mit zu wenig Platz. Neue Immobilien bestechen dagegen allerdings mit breiteren Türen, Aufzügen oder sogar ganzen barrierefreien Etagen.

Stichwort Smart Home. Die eingangs als „aufregend“ bezeichneten Zeiten, in denen wir leben, bringen auch Innovationen für den täglichen Gebrauch beim Wohnen mit sich. Seien es elektrische Jalousien, automatische Licht- und Heizungssteuerungen, ausgeklügelte Lüftungssysteme oder auch mit Kameras ausgestattete Türöffner usw. Sie alle erleichtern den stressigen Alltag und finden sich oftmals in Neubauimmobilien.

 

Stichwort Energieeffizienz. Laut der Energiesparverordnung aus dem Jahre 2016 ist es gesetzlich vorgeschriebene Pflicht, dass Neubauten gut gedämmt sind, was in sehr kalten Wintern einiges an Heizkosten spart. Des Weiteren ist es mittlerweile verbindlich, dass ein Anteil des Energiebedarfes eines Hauses von regenerativen Energien abgedeckt werden soll, was in Zeiten des Klimawandels für eine sauberere Umwelt und ein reines Gewissen sorgt. 

 

Andererseits ist es möglich, dass der Käufer beim Bau seine eigenen Wünsche und Vorstellungen mit einfließen lassen kann. Klar ist, dass das entweder dazu führt, dass sich der Käufer als Eigennutzer ganz besonders wohl fühlt oder aber, dass der Käufer als Kapitalanleger seine Wohnung so gestalten kann, dass aus seiner Sicht eine größtmögliche Chance auf Vermietbarkeit besteht. Diese Möglichkeit bietet sich bei der Immobilieninvestition exklusiv und verspricht, dass man seine Anlage in eine direkte Einnahmequelle wandeln kann, was durchaus hohe Renditen hervorrufen kann.

 

Neubauwohnungen sind von der Mietpreisbremse ausgenommen, das heißt, dass leichter eine marktgerechte Miete erzielt werden kann.

 

Der finanzielle Aspekt spiegelt sich aber auch in anderen, sich lohnenden Sachverhalten wider. Stichwort AfA, Abschreibung für Abnutzung.

 

Bei der linearen AfA nach § 7 Abs. 1 EStG handelt es sich um eine Absetzung, bei der im Regelfall die Bemessungsgrundlage mit jährlich gleichen Beträgen auf die Nutzungsdauer des abnutzbaren Wirtschaftsgutes verteilt wird. Bei Gebäuden, selbstständigen Gebäudeteilen und Eigentumswohnungen ist die Höhe der linearen AfA durch § 7 Abs. 4 und Abs. 5a EStG gesondert geregelt. Bei Neubauimmobilien verhält sich das Ganze so, dass Kapitalanleger über einen Zeitraum von 50 Jahren jährlich 2% abschreiben können. Man erkennt, dass somit nach eben diesem Zeitraum eine 100-prozentige Abschreibung erfolgt ist.

 

Egal, ob Sie beim Kauf einer neugebauten Immobilie als Eigennutzer oder Kapitalanleger auftreten, am Ende geht es darum, dass Sie sich mit Ihrer Immobilie wohlfühlen.

 

Wir von Kulturdenkmal beraten Sie mit Vergnügen auf dem Weg dorthin – angefangen bei einer fachkundigen Vorberatung, über die Suche nach der perfekten Anlage für Sie bis hin dazu, dass wir Ihnen auch nach dem Kauf bei jeglichen Fragen hilfreich zur Seite stehen.

 

Kommen Sie gern auf uns zu, wir freuen uns auf Sie!