Immobilien Leipzig - Corona? Preise? Prognose? Entwicklung?

Immobilien Leipzig Corona

Leipzig Skyline

 

Immobilien in Deutschland in der Corona-Zeit

 

Covid-19 beschäftigt uns alle tagtäglich und hält die Weltwirtschaft fortwährend in Atem. Einen beträchtlichen Anteil daran trägt die Immobilienwirtschaft, die zirka ein Fünftel der Bruttowertschöpfung der deutschen Volkswirtschaft ausmacht und vor der Corona-Krise mit hohen Grundstücks- und Wohnungspreisen aufwartete. Doch wie gestaltet sich die Situation mittlerweile? Inwieweit ist die Immobilienbranche von Corona betroffen?

 

Mit "Wenn wir allen erzählen, dass der Wert ihrer Häuser stabil bleibt, verlangt auch keiner niedrigere Preise." nennt die Tagesschau eine Self-fulfilling-prophecy, die die Situation auf dem Immobilienmarkt passend beschreibt. Diese Branche scheint Corona zu trotzen.

 

Aktuelle Marktuntersuchungen vom Institut der deutschen Wirtschaft oder auch von Online- Plattformen wie Immoscout24 oder Hypoport, besagen, dass Eigentümer von Einfamilienhäusern oder Eigentumswohnungen keinen nachhaltigen Wertverlust befürchten müssen. Jedoch gibt es innerhalb des Marktes Verschiebungen und der Vor-Corona-Preisauftrieb ist gedämpft. „Es wird nicht mehr jeder Preis bezahlt“, so Finanzexperte André Hasberg.

 

Immoscout24 berichtet weiterhin, dass Kaufpreise in ganz Deutschland wieder stark anziehen. „Wer gehofft hat, dass man durch Corona günstig an Wohneigentum kommen kann, wird enttäuscht“, meinen führende Kritiker. Betrachtet man die von Immoscout24 zur Verfügung gestellten Zahlen, fällt auf, dass Neubauhäuser im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem ersten Vierteljahr deutschlandweit wieder um 1,5 Prozent beim Kaufpreis angestiegen sind. Im Vergleich zu 2019 steigerten sich die Kaufpreise für Bestandshäuser sogar um starke 5,5 Prozent.

 

Ebenso auffällig ist ein wesentlicher Trend bei der Geldanlage der Deutschen. Mehr und mehr Menschen nehmen ihr Erspartes von der Bank und investieren es. Sicherung des Vermögens in Immobilien. „Hauptsache das Geld beschützen und vom Kapitalmarkt nehmen“ lautet dabei die entscheidende Devise. Demzufolge beflügelt die Corona-Krise die Immobilienwirtschaft, da der Anlagedruck aufgrund zu großer Geldverlustangst wächst.

 

Der Corona-Krise entsprechend verändern sich die Präferenzen bei der Nachfrage nach Immobilien. Viele Leute, die in der Stadt wohnen, bemerken momentan, wie verwundbar ihr Leben sein kann. Der Speckgürtel großer Städte zieht so immer mehr Menschen an, wir erleben eine Stadtflucht von alteingesessenen Städtern. Wenigstens einen Balkon zu haben, besser noch einen Garten, scheint sich vor allem im Jahre 2020 großer Beliebtheit zu erfreuen, um potenzielle Lockdowns entspannter durchleben zu können.

 

Unterstützend dazu wirkt die von vielen Unternehmen eingeräumte Möglichkeit zum Dauer-Homeoffice, sodass zukünftig zunehmend mehr Menschen auf dem Land bzw. in den Vororten wohnen können. Dafür spricht auch, dass man sich dort größere Wohnungen oder Häuser leisten kann.

 

Corona beschäftigt uns alle. Dennoch ergeben sich in jeder Krise auch Chancen, um gestärkt daraus hervor zu gehen. Die Immobilienbranche bietet dafür ausreichend Potenzial, welches allerdings genutzt werden muss. Unsere Experten kennen den deutschen Immobilienmarkt wie ihre Westentasche und wissen mit den aktuellen Zuständen umzugehen.

 

Wir unterstützen und beraten Sie in der momentanen Situation gern, entweder bei uns im Büro unter vorschriftsmäßigen Hygienevorkehrungen oder über gängige Videochat-Telefonate.

 

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