Immobilienpreise Corona Leipzig 2020-2021 - Entwicklung, Prognose und Auswirkung

Immobilienpreise Corona Leipzig - Prognose, Entwicklung, Auswirkungen

 

Immobilien - Corona - Leipzig

 

Wir schreiben das Jahr 2021 und Covid-19 beschäftigt uns weiterhin alle, hält uns in Atem; und das jeden Tag. Die Folgen der Pandemie sind schwer abzusehen, führende Experten rechnen jedoch mit erheblichen wirtschaftlichen Veränderungen und sehen die Möglichkeit einer weltweiten Inflation. Dieser Umstand führt zu einem immensen Anlagedruck für die Deutschen und resultiert in einer steigenden Nachfrage nach inflationsbeständigen Anlagemöglichkeiten – das beste Exemplar: Immobilien. Doch auch diejenigen, die sich nach eigenen vier Wänden sehnen, um darin selbst zu wohnen, sind während der Corona-Zeit aktiver geworden. Die Gründe dafür liegen vor allem in den bundesweiten Lockdowns inklusive der Ausgangsbeschränkungen bzw. -verbote. Schließlich ist es so: Sobald man realisiert, dass bei Ausübung eines home-office-fähigen Jobs der Großteil des Alltags zu Hause stattfindet, passen sich die Wohnbedürfnisse, sowie die daraus resultierenden Wünsche, entsprechend an. Es sind demzufolge deutliche Trends erkennbar, die sich schon zurzeit, also mitten in der Pandemie, hervorragend messen lassen:

 

Das Statistische Bundesamt veröffentlichte, dass die Preise für Eigentumswohnungen, sowie für Ein- und Zweifamilienhäuser in Deutschland im dritten Quartal 2020 um durchschnittlich 7,8 Prozent höher lagen als im Vorjahreszeitraum. Einen derartigen Zuwachs gab es zuletzt im vierten Quartal 2016. Die Preise stiegen signifikant vorrangig in den mittelgroßen Städten und den Metropolregionen Deutschlands, doch auch auf dem Land deutlich erfassbar. Auch das Institut der Deutschen Wirtschaft meint: „Der Wohnimmobilienmarkt wird relativ gut durch die aktuelle Krise kommen.“ Ein anderes Indiz für die anhaltende enorme Immobilien-Nachfrage bilden die weiterhin niedrigen Bauzinsen. Es wird davon ausgegangen, dass dadurch die Finanzierbarkeit von Immobilien verbessert wird, denn der Einzelne kann sich bei konstanter monatlicher Rate mehr Immobilie leisten. Außerdem war im Laufe der Corona-Pandemie durchaus der Trend zu erkennen, dass sich das Kapital von unrentablen Anleihen und volatilen Aktienmärkten auf den Immobiliensektor verlagert.

 

Durch den eingeschränkt möglichen Zugang zur Öffentlichkeit fehlt Menschen in kleinen Wohnungen der Platz zur Entfaltung und das Streben nach größeren Wohnungen wächst. Damit in Verbindung steht ebenfalls die Verlockung eines eigenen Balkons, um trotz eines Aufenthalts zu Hause die Möglichkeit frischer Luft wahrnehmen zu können. Sollte man tatsächlich von zu Hause arbeiten, so wird für die volle Konzentrationsfähigkeit zumeist ein separates Arbeitszimmer notwendig bzw. benötigt der Rest der Familie einen ruhigen Platz für sich. Die eigenen Bedürfnisse rücken zunehmend stärker in den Fokus. Was benötigt man fürs Homeoffice und was für Schule von zu Hause? Wie kann man zu dritt, zu viert, zu fünft wochenlang bestmöglich zusammenleben? Allgemein entsteht schlicht der Wunsch nach mehr Lebensqualität in der eigenen Immobilie, da sich der Lebensmittelpunkt zunehmend ausschließlich dorthin entwickelt.

 

Im Zuge der Veränderung der Wohnbedürfnisse ist ebenso erkennbar, dass es viele Menschen in die Grüngürtel der Städte zieht. Von einer universalen „Stadtflucht“ zu sprechen wäre unangebracht, da weiterhin eine große Nachfrage nach Wohnraum in der Stadt herrscht, doch ein Wandel ist nicht von der Hand zu weisen. Vor allem alteingesessene Städter und junge Familien schätzen die Ruhe der Natur und sehen in den Agglomerationsgürteln wortwörtlich mehr Raum für die persönliche Entwicklung. Das oftmals als Problem wahrgenommene Pendeln wird durch die gegenwärtige Pandemie hingegen zur Nebensache, da jegliche Besorgungen auch online erledigt werden können und der Gang zur Arbeitsstelle gegebenenfalls durch Home-Office wegfällt. „Das Umland ist der Gewinner der Pandemie“, sagt das Hamburger Gewos-Institut. Die durch Corona beflügelten Preisentwicklungen könnten gravierende Auswirkungen auf die zukünftigen Bevölkerungsstrukturen in den deutschen Großstädten, sowie den dazugehörigen Grüngürteln haben.

 

Seien Sie sich gewiss, dass sich das Team der Kulturdenkmal bestens mit der aktuellen Situation auseinandersetzt. Für den Standort Sachsen, vorrangig Leipzig, finden Sie auf unserer Internetseite dazu spannende Projekte die an die aktuelle Situation und die neuen Bedürfnisse zugeschnitten wurden.